Poly Terrazzo

Bei Poly Terrazzo handelt es sich um einen Kunststein aus Wasser, hydraulischen Kalken und Zement. Verwendung findet Poly Terrazzo in erster Linie als Fußbodenbelag. Terrazzoböden sind bereits in der Antike bekannt gewesen. Die Mischung wird auf den Boden verteilt und getrocknet. Durch Walzen wird der Terrazzo verdichtet. Unter Umständen kann es nach der Einbringung des Bodens ein halbes Jahr dauern bis zum ersten Schliff. Je nachdem wird er dann bis zu dreimal gespachtelt und geschliffen. Die Böden bestehen aus Bindemitteln und weiteren Zuschlagsstoffen. Die Zuschlagsstoffe sind Marmor, Kalkstein, Dolomit, Granitsplitt, Moränen- oder Flusskiese. Diese bestimmen dann im Wesentlichen das Erscheinungsbild. Die anschließende Schleifung zeigt die Körner der Zuschläge. Durch die Zugabe von eingefärbtem Bindemittel und Zuschlagsstoffen wird die Farbe des Bodens entsprechend beeinflusst. Ganz aufwendig können die Böden in Mosaiken gearbeitet werden.

Eingesetzt werden Terrazzoböden gerne in Operationssälen, da durch die Zugabe von korrosionsfesten Metallspänen oder Zugabe von Grafit eine elektrische Leitung hergestellt werden kann. Somit wird eine elektrostatische Aufladung vermieden. Durch die Einarbeitung von Metallgittermatten wird die Aufladung abgeleitet.

Das Material Poly Terrazzo wird gerne für Pflanzgefäße genutzt, es ist sowohl schwer als auch sehr modern, frostsicher und wasserdicht, weshalb es sich hervorragend als Pflanzgefäß eignet.

/img/blauetoepfe.jpg